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#1 |
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reg. User
registriert seit: 08.2009
Ort: Mannheim
Beiträge: 3
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Angst vor Kindern
Hallo,
nachdem ich ein paar Monate lang den Nymphensittich meiner FReundin "gesittet" habe, habe ich mich ein bisschen in die Kleinen verliebt und habe nun seit 3 Monaten selbt einen Kleinen an meiner Seite. Ich muss sagen, dass er doch recht schnell Vertrauen zu mir aufgebaut hat und mir schon nach 2 Monaten aus der Hand gefressen hat (Hab mich auch echt viel mit Rocky beschaeftigt). Vor 2 einigen Wochen musste ich geschaeftlich verreisen und habe ihn fuer die Zeit zu meiner Nachbarin gegeben. Seit ich zurueck bin ist er total verstoert und garnicht mehr zutraulich. Sofort wenn ich in die Naehe des Kaefigs komme versucht er soweit wie moeglñich Abstand zu nehmen und klammert sich nervoes an die Gitterstaebe. Ich habe irgendwie den Versacht, dass der Sohn unserer Nachbarin (7 Jahre und ADS!!!) Schindluder getrieben hat und den kleinen so veraenstigt hat, dass er nun so reagiert. Jetzt hab ich mich gefragt, ob es wohl was bringen koennte, wenn ich ein paar Tropfen Bachblueten in sein Wasser mische. Bei mir selbst helfen die echt gut gegen Angstgefuehle und Panik. Ausserdem habe ich gehoert, dass auch Katzen und Hunde darauf anspringen. Vielleicht auch Nymphensittiche???? Falls jemand irgendwelche Art ERfahrungen damit hat wueder ich mich ueber eine Meinung diesbezueglich freuen ![]() LG M |
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#2 |
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reg. User
registriert seit: 02.2010
Ort: Würzburg
Beiträge: 8
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Auch wenn durchaus Leute Bachblüten geben, so sind diese Mittel ja alkoholisch gelöst und von daher nicht gerade für die empfindliche Leber von Nymphensittichen geeignet.
Viel wichtiger wäre, dass das Tier artgerecht gehalten wird und zwar mit einem Partner. Wenn Du einen Hahn hast, dann mit einer Henne. Denn Du als Mensch kannst nicht mit ihm durch Zimmer düsen, muss ihn immer wieder über Stunden allein lassen und sprichts schlichtweg nicht seine "Sprache". Mit einem Artgenossen als Rückendeckung fühlt er sich vermutlich auch wieder viel wohler und kann so auch wieder zu Dir Vertauen fassen. Denn ich kann mir vorstellen, dass er schlichtweg auch geschockt über die Tatsach ist, dass Du ihn so lange allein gelassen hast, wenn er evtl. schon eine Fehlprägung auf Dich entwickelt hat und Dich schon als Partner angesehen hat. Nymphensittich unterscheiden sehr gut die Menschen und trauern dementsprechend, wenn "ihr" Mensch nicht bei ihnen ist. Wenn Dir am Wohlergehen Deines Tieres liegt, dass ja ein Schwarmtier ist, dann solltest Du schnellstmöglich Dich nach einem sicher gegengeschlechtlichem Tier umsehen. Mit Clickertraining kann man auch ohne Abhängigkeit durch Einzelhaft das Vertrauen der Nymphensittiche gewinnen und sie leiden nicht mehr, wenn Du mal das Haus verlässt. Denn gerade Einzeltiere landen nicht selten über kurz oder lang, weil sie "Verhaltensstörungen" wie Dauerrufen oder Rupfen entwickeln, im Tierheim! Eine Resozialisation ist dann manchmal langwierig und schwierig. |
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#3 |
![]() Webmaster & Admin registriert seit: 04.2003
Ort: München
Beiträge: 5.324
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Hallo Miriam,
ich habe Deinen Beitrag in's "richtige" Forum verschoben ![]() Ich gebe Dir Recht, dass es wirklich den Anschein hat, als hätte Dein Kleiner ein traumatisches Erlebnis gehabt. Was Du jetzt brauchst ist Geduld, Geduld, Geduld und nochmals Geduld um ihn das verkraften zu lassen und ihm wieder das Vertrauen in den Menschen zurückzugeben. Aber zurück zu Deiner Frage: Ja, es gibt viele Nymphensittichhalter, die mit Bachblüten und auch Farb(Licht)-Therapie bei Nymphensittichen gute Erfahrungen gemacht haben. Du findest hier im jetzt "richtigen" Unterforum viele Beiträge dazu. Auch auf unserer Mutterseite, dem NymphensittichLexikon (NL) gibt es dazu jede Menge Infos wie z.B.:- Bachblüten - mit einigen weiterführenden Unterseiten - Farbtherapie - ebenfalls einigen weiterführenden Unterseiten. Bitte stöbere da mal - ich bin mir sicher, Du findest da einiges u.a. auch an für Dich verwertbaren Infos? Wenn nicht oder bei weiteren Fragen bitte hier nochmals posten ![]()
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liebe Grüße Jana, Christian & Balu, in memoriam DJ & Kikiliii |
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#4 |
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reg. User
registriert seit: 07.2005
Ort: Jena
Beiträge: 99
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Ich habe Ende Dezember eine neue Henne für meinen Hahn zu uns geholt und diese ist auch sehr scheu. An einem Tag frisst sie mir kohi aus der Hand um am nächsten reisst sie aus, wenn ich mit den hand nur in die Nähe komme. Veränderungen in Zimmer oder Voli nimmt sie nicht ohne Angst hin.
Vielleicht war für deine Kleine auch die neue Umgebung so aufregend. Nymphies sind ja von Natur aus kleine "Angsthasen" und haben Probleme mit Neuem. Mit viel Geduld bekommst du das bestimmt wieder hin. Wenn ich mal nicht bei meinen Beiden sein kann, versuche ich einen Vogelsitter zu finden, der sich täglich für ein bis zwei Stunden zu meinen nach Hause setzt (können ja dabei lesen oder fernsehen ... oder putzen *sfg*) und sich mit denen unterhält, so müssen die Flauschies sich nicht an eine andere Umgebung gewöhnen. Vielleicht könnte das dir auch helfen, wenn du dafür jemanden findest, die Kleine nicht zu verschrecken, wenn du wieder mal weg musst? |
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